Mulchsaat ohne Glyphosat

 

Um der zunehmenden  Glyphosat Problematik entgegenzuwirken, haben wir uns entschlossen, den Totalherbizid-verzicht zu unterstützen.

Grundsätzliches Ziel ist es, bei der Streifenfrässaat von Mais den Glyphosateinsatz vor der Saat bestmöglich zu ersetzen.

 

 

 Fräse im Einsatz, der Boden wird 4-5 cm abgehobelt

 

Mit der BIOFRÄSE haben wir neu eine Maschine welche den Oberboden ca. 5 cm abhobelt und das Wurzelmaterial dahinter lose ablegt. Dadurch werden sämtliche Wurzeln durchtrennt, was die Pflanzen schliesslich verdorren lässt.

Nach einem Tag Trocknungszeit kann die Saat erfolgen. Wir empfehlen die Streifenfrässaat, weil der Mais genügend gelockerten Boden benötigt.

 

Folgendes ist zu beachten:

-Trockene Bedingungen begünstigen den Einsatz der Biofräse. Je länger abgetrocknet, desto weniger Gras wächst nach.

-Die Behandlung mit Maisherbizid erfolgt in gleicher Dosierung wie auf Flächen die mit Glyphosat behandelt wurden. Einzig der Zeitpunkt sollte  etwas früher gewählt werden, da früher eine Verunkrautung in der Maisparzelle auftreten kann.

-Der Grundsatz lautet, gut beobachten und den Zeitpunkt des Maisherbizides an die Wiederbegrünung der Parzelle anpassen.

-Im Kanton Bern ist der Totalherbizdverzicht im Pflanzenschutzprojekt beitragsberechtigt.

-Die Biofräse ist auch für andere Kulturen geeignet.

                                                                               

       Bearbeitete Kunstwiese mit Biofräse